Weine








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“Hochmütig und verächtlich und in der Bewegung der Augen ehrlich und langsam, so wie der Löwe, wenn er sich niederlässt”.

so beschrieb Dante die Figur des edlen Sordello, dessen Prinzip lautete:
Grosso modo: “Verkaufe zu einem angemessenen Preis, aber wiege, zähle und
messe immer richtig”.

 

 

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   Prosit  -  prosit  tibi  hic  haustus  

 Wo der Wein fehlt, sterben selbst die Reize der Aphrodite und machen die  Welt der Menschen                                                                     wüst und freudlos.                     Euripides  (480-406 v.Chr.)

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Zur Entstehung der Prädikate
bei deutschen Weinen

Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein sind sogenannte “Prädikate”,die
für deutsche Weine typisch sind. Sie sind auch ein Beispiel dafür, welche Vorteile deutsche Bürokratie aus
“Versäumnissen” noch zu ziehen in der Lage ist.
 

Der  Fürstbischof zu Fulda,  zu dessen Obliegenheiten gehörte, die “Erlaubnis zur Weinlese” zu erteilen, “vergaß” ob ausgiebiger Feiern mit niederen Rängen - auch Damen - anno 1775 die Erteilung der Erlaubnis zur Weinlese.
 

Nach Überwindung des alkoholbedingten “Katers” fiel ihm das jedoch ca. 3 Wochen später wieder ein.


Zur Überraschung aller - auch der fürstbischöflichen Minnedamen, die ihre ausladenen Kleider zwischenzeitlich
wieder geordnet hatten - waren die Trauben von einer “Fäulnis befallen”, die jedoch - als man den spät gelesenen
Wein gekeltert hatte - sich als qualitätssteigernd herausstellte.


Sofort wurden die Behörden benachrichtigt, die Erlaubnis für die Ausgabe des (doch eigentlich) “verfaulten”
Weines eingeholt und somit nahm die Qualitätsweinerzeugung “zuckersüßer” deutscher Weine ihren Anfang
 

(was den Ruf deutscher “Zuckerweine” in den folgenden Jahrhunderten nachhaltig beschädigen sollte).

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Meinung des Patrons:
Die Fäulnis wird durch einen Schimmelpilz hervorgerufen (Botrytis), ist, sofern natürlich auf der Rebe geschehen und nicht durch “Nachzuckern” nach der Lese, was der deutsche Gesetzgeber mit dem - unsäglichen- Terminus “Süßreserve” erlaubt (?) - in jeder Hinsicht ertragsreduzierend und qualitätssteigernd.
Für den Patron gibt´s somit keine “süßen” Weine. Nur liebliche.
Rat des Patrons:
Fragen Sie Ihren Weinhändler nach diesen “Besonderheiten süßer” Weine.

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Aber, trotz mancher  "Ungereimtheiten"

                            

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   Feinde der Rebe und des Weines  

   Weinkrankheiten - Schädlinge - Tiere

Krahmigwerden - Essigstich - Milchsäurestich -  Mehltau - Lindwerden - Mäuseln - Böckser - Grauschimmel -Beerenfäule -  Heu- und Sauerwurm - Traubenwickler - Blatt- und Spinnmilben - Schildläuse - Maikäfer - Springwurm - Rebstichler -  Rebfallkäfer... und :  Amsel - Star - Kaninchen - Hase - Reh...

...und als größter Feind

...der  nicht im  nachhaltigen  Einklang  mit der Natur belanglose Massenweine produzierende Mensch.

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