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Der Patron
Mit dieser Rubrik möchte der Patron seinen Respekt und seine
Hochachtung
vor indianischer Geschichte und Kultur ausdrücken.
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Indianer
Hommage an eine vom Patron
hochgeschätzte Kultur...
Ich werde nicht
da sein.
Ich werde mich erheben
und untergehen.
Begrabt mein Herz
an der Biegung des
Flusses.
(...bury my heart
at Wounded Knee...)
Wounded Knee,
South Dakota, 29.12.1890
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Pp: Patron persönlich
Neben, mit und um den Wein hat
sich der Patron ausgiebig mit Indianergeschichte (also nicht Indianer
Geschichtchen á la Karl May) beschäftigt und erlebt. Erlebt auch
insofern, dass ihm vergönnt war, einige Monate in Indianerland (bei
Reservats-Indianern) zu leben.
So in:
-Montana: Little Big Horn, Rosebud, Yellostone River, (Blackfoot-Gebiet)
und
-Dakota: Cheyennes River-Sand Creek, Badlands, Black-Hills, Wounded Knee
(Sioux-Gebiet)
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Abfahrt: Greyhound Bus
New York • Preis:
99 Dollar •
Zeitzonen: zwei
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Sitting Bull angesichts der
nicht endend wollenden Siedlertrecks durch die Great
Plains gen Westen:
“Wir sind eine Insel von Indianern in einem Meer von
Weißen.
Der Atem des Büffels ist erloschen. Die Nabe des
Lebens, die
uns mit unserer Mutter Erde einte, zerbrochen. Wir
werden
nicht mehr da sein. Wir werden uns erheben und
untergehen.
Man verkauft nicht die Erde, auf der die Menschen
wandeln.
Die Black Hills gehören uns. Sie sind der
Mittelpunkt unseres Lebens".
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Big Foot vor seinem Kältetod
an Wounded Knee, vor Kälte erstarrt, knieend in einem
Armeemantel:
Unser Leben war wie der feuchte Atem eines Büffels
in einer kalten Winternacht.
Ein Hauch. Es wird nichts mehr so sein, wie es war.
Solange das Wasser fließt, der Wind weht und das
Gras wächst.
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Sitting Bull 1877 zu Major
David Brotherton am Grand River, Montana:
Das Land, auf dem ich gehe, ist mein Land. Ich habe es nie verkauft.
Ich habe es nie jemandem abgetreten. Ihr habt es
gestohlen. Wenn ihr Hunger habt, werdet ihr sehen,
dass man Geld und Gold
nicht essen kann.
Indianischer Name von Sitting Bull - “Ta-tan-ka
I-yo-ta-ke”
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Mutter: Erde
Haus: Tipi
Spirituell: Wakan Tanka
Historische Orte
Little Big Horn (1876)
Rosebud River
Great Plains
Sand Creek (1864) Cheyennes
Oregon Trail
Black Hills
Wounded Knee (29.12.1890)
Fazit
Das endgültige Schicksal der nordamerikanischen
Indianer vollzog sich in 26 Jahren: 1876 mit Little
Big Horn, vorher das Sand-Creek-Massaker 1864
bis zu Wounded Knee 1890.
Häuptlinge
Kicking Bear • Mangas Colorado
Crazy Horse • Yellow Bird
Sitting Bull • Two Bears
Big Foot • Red Cloud
Lone Wolf • Dull Knife
Cochise • Ten Bears
Victorio • Joseph
Quanah Parker • Geronimo
Chato • Nana
Roman Nose • White Wing
Old-Man-Afraid-of-his-Horses
US-Generäle
Alfred Terry
Georg A. Custer
John Gibbon
Georg Crook
S. Sherman
Edward Canby
Auslöser der Siedlertrecks:
Goldfunde, Eisenbahn.
“Homestead Act” von 1862
(kostenlose Landverteilung)
Stämme (im Norden)
Sioux
Oglala
Kiowa
Cheyenne
Comanche
Arapaho
Apache
Crow
Teton Sioux
Pawnee
Hunkpapas
Präsidenten (involviert)
Lincoln
Hayes
Grant
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Geschichtsträchtige Daten zum
Untergang eines Volkes
Sand Creek
Tote: 450 Frauen, Kinder, Greise
1864, Morgengrauen, 4 Uhr
Colorado, Smoky Hills, Powder River.
Cheyenne: Überlebende: Keine
Little Big Horn
25.6.1876 - 7.te US-Cavalry
General Custer, Major Reno vs.
Sitting Bull, Crazy Horse
Wounded Knee
Temperatur: -6 Grad C
Überlebende: Wenige
29.12.1890
Goldfunde und wichtige
trails
Black-Hills (heilig für die
Sioux)
Bozemann-Trail - Oregon Trail
Büffel (Bisons)
1840: ca. 4 Millionen
1890: ca. 4000
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“I have a dream..."
Seit vielen Monden hatte ich letzte Nacht einen
Traum. Er zeigte mir, daß weisse, rote und andere
Stammesangehörige alle Kinder unserer Mutter Erde
sind. Sie lebten alle trotz unterschiedler Herkunft
und Kultur friedlich in Achtung und Respekt im Schoß
unserer aller Mutter Erde zusammen.
Dann wachte ich auf und hörte das von Todesangst
erfüllte Schreien unserer Kinder und Frauen, die von
Soldaten mit Gras um den Mund (Bärte) gejagt und
abgeschlachtet wurden wie Coyoten.
Ich wußte nun, es war nur ein Traum.
Aber ich hatte diesen Traum. Für dich, mein Sohn,
wird dieser Traum nicht mehr in Erfüllung gehen.
Häuptlimg Ten Bears, Commanche, steinalt und fast
blind, 1867 am Medicine Lodge Creek, Kansas, zu
Adoptivsohn Wind-im-Haar
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“I have
a dream” oder:
...wie sich Geschichte wiederholt...
... ca. 1
Jhdt. später gab es einen amerikanischen
Bürgerrechtler namens Martin Luther King, der die
gesamte Welt durch diesen Ausspruch wissen ließ,
welche Voraussetzungen für ein friedvolles
Nebeneinander der Erdenbürger notwendig sind, und
für die sich friedlich zu kämpfen lohnt.
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Replik
“Die politische Aussage, für
Frieden zu kämpfen, gilt immer als Rechtfertigung für den Krieg”.
Quelle: Bob Woodward, Redakteur der Washington Post, im Februar 2003 in
einem Kommentar
über die Aussagen von Colin Powell am 5.2.2003 vor der UN zur
“Begründung” (?) des Irak-Krieges.
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Besser wäre gewesen: ...si
tacuisses, philosophus mansisses
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Replik 1
Caesar Strabo Vopiscus - hätte ER
diesen “Vortrag” am 5.2.2003 vor der UN (Weltgemeinschaft) gehalten, wäre dieser
“Vortrag” wohl “
anders ausgefallen” - nach Grundsätzen von:
• prooemium
(direkte Ansprache)
• narratio (Erzählung)
• argumentatio (eindeutige Beweisführung)
• confutatio (Widerlegung der gegnerischen Argumente)
• conclusio
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Literaturempfehlungen
Edgar R. Burroughs
Elliot A. Blood Brother
James F. Cooper
Fritz Steuben
Ernest Haycox
Zane Gree
Dee Brown
Dorothy M. Johnson
Autorin: (“Der Mann, den sie
Pferd nannten”).
Maler/Chronisten
Georg Catlin
Frederic Remington
Mrs. C. Weldons
Hermann Stiefel
Benjamin Capps
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