Accessoires





    

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Für die Küche
 


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Blauer Dunst

Cigarren, Columbus stieß 1492 auf eine Rasse von Indianern (in der Neuen Welt, Cuba), die zufrieden in einer  bestimmten, zusammengerollten Form Tabakblätter rauchten, die sie „Cohiba“ nannten.

 

 

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Aufbau der Zigarre

Das Innere der Zigarre ist die Einlage und verfügt über den höchsten Tabakanteil. Bei Premium Zigarren besteht die Einlage aus ganzen Tabakblättern, sogenannte „Longfiller“. Bei einfacheren Zigarren besteht die Einlage aus geschredderten Blättern (wie bei einer Zigarette), sogenannte „Shortfiller“. Die Einlage ist umwickelt mit einem „Umblatt“, das bei Premium Zigarren aus einem feinem Tabakblatt besteht und mit dem wertvollsten Blatt der Tabakpflanze umwickelt ist: dem Deckblatt. Obwohl dieses Deckblatt den geringsten Tabakanteil aufweist, ist es bestimmend für den Geschmack einer Zigarre. Je heller das Deckblatt, desto milder die Zigarre. Und umgekehrt. An der Feinheit und Glätte des Deckblattes erkennt man problemlos die Qualität einer Zigarre.

Format der Zigarre

Hier gibt es die verschiedensten Formate. Letztlich ist das Format mit dem Deckblatt qualitätsentscheidend. Als Regel gilt: Je größer das Ringmaß der Zigarre (Umfang), desto milder ist sie. Im Umkehrschluß gilt: Je kleiner das Ringmaß, desto würziger ist die Zigarre. So beeinflußt die Länge einer Zigarre weniger den Geschmack derselben,
sondern mehr das zeitliche Rauchvergnügen. Ein geübter Raucher verbringt z.B. mit einer klassischen Churchill (178 mm lang) 60-70 Minuten, mit einer Robusto (124 mm lang) 30-45 Minuten.

Herkunft der Zigarre

Das Anbaugebiet beeinflußt sehr stark den Geschmack einer Zigarre (Sonneneinstrahlung, Boden etc.). Für Premium-Zigarren der klassischen Anbaugebiete ergibt sich hieraus folgende Einteilung ( beginnend von mild, mittelkräftig bis kräftig): Dominikanische Republik - Honduras - Nicaragua - Cuba (Havanna)

Die Lagerung

Die Lagerung einer Zigarre ist sehr wichtig. Bei optimaler Lagerung ist eine Zigarre fast unbegrenzt haltbar. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 70-80 Prozent und die Umgebungstemperatur ca. 16-18 Grad betragen. Zur Befeuchtung (Verdampfer) ist nur destilliertes Wasser zu verwenden.

Das Anschneiden

Dies ist möglich mit einem ein- oder zweischneidem Zigarrencutter, alternativ mit einem Zigarrenstecher, einer Zigarrenschere oder – eher veraltet – einer Zigarrenschere mit Keilschnitt. Wichtig ist vor allem ein anlecken vor dem Anschneiden.

Das Anzünden

Ob mit Streichhölzern, Zedernholz oder einem Gasfeuerzeug mit Jetflamme angezündet wird: Jeder hat hier sein eigenes Ritual und seine eigene Methode, eine feste Regel gibt es nicht. Allerdings sollte die Zigarre beim Anzünden niemals in die Flamme, sondern 1-2cm über der Flamme gehalten werden, dabei die Zigarre paffend im Mund behalten und über der Flamme drehend anzünden, bis sie gleichmäßig glüht. Es verbietet sich, den Rauch der Zigarre zu inhalieren. Der Tabakgenuß entfaltet sich über die Schleimhäute im Mund.

Das Erlöschen

Niemals darf eine Zigarre oder Zigarillo im Ascher ausgedrückt werden, sondern sie ist (sind) lediglich zum Ausglühen in den Aschenbecher zu legen („Ehrenkodex“ der Zigarrenraucher).

Das passende Getränk

Hier gilt als Fausregel: Je kräftiger die Zigarre, umso körperreicher und nachhaltiger sollte das Getränk sein. So paßt z.B. zu einer cubanischen Zigarre kein lieblicher Wein oder ein leichter Rotwein, sondern eher schwere Weine, Portweine, Rum, Cognac, Brandy etc. Mit einer leichteren Zigarre, z.B. aus der Dominikanischen Republik, passen hingegen sehr gut leichtere Getränke.

 

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De  mortuis  nihil  nisi  bene

 

 

 

 

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